E-Scooter besser organisieren!

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E-Scooter besser organisieren!

Abgestellte E-Scooter können auch ein Hindernis sein.

Die CDU-Ratsfraktion setzt sich dafür ein, dass der Gebrauch von E-Scootern für die Nutzer selbst, aber auch für Fußgänger sicherer wird. Rücksichtnahme auf Menschen mit Behinderung, Ältere und Eltern mit Kinderwagen sei unbedingt erforderlich, damit Elektro-Stehroller ihren Beitrag zu einer gelingenden Mobilitätswende leisten könnten, betont die CDU. Es sei zu begrüßen, dass einige Leihanbieter in Düsseldorf die Geschwindigkeit der E-Tretroller nach einer Positionsbestimmung per GPS bereits automatisch drosseln, sobald die Scooter verbotenerweise etwa durch eine Fußgängerzone fahren - in Verbotszonen sollten sich die Scooter automatisch abschalten.

Mittlerweile sind weit über 1.500 dieser elektrisch betriebenen Tretroller auf Düsseldorfs Straßen und Radwegen unterwegs – leider, so kritisiert Ratsherr Florian Tussing, unberechtigterweise auch auf Bürgersteigen, in Fußgängerzonen, auf Spielplätzen und in Parks. Er gönnt den Fahrer/-innen aller Altersgruppen den Fahrspaß mit diesen bis zu 20 km/h schnellen Flitzern; überbrückt er doch gelegentlich selbst fehlende ÖPNV-Anschlüsse mit einem der Leih-Modelle. Leider scheinen einige Fahrer/-innen oft genauso überfordert wie die übrigen Verkehrsteilnehmer. Immer wieder kommt es zu ordnungsbehördlichen Strafen oder sogar zu Unfällen. Florian Tussing hat daher am 21. Januar 2020 einen Antrag im Jugendhilfeausschuss gestellt, E-Scooter-Workshops für Jugendliche zu entwickeln, damit diese das Fahren üben können sowie etwas über ihre Pflichten und Unfallverhütung lernen können. Leider wurde dieser Antrag von einigen Trägern sowie den Ampel-Fraktionen (SPD, Grüne und FDP) dogmatisch abgelehnt.

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